INTERKULTURELLE AKADEMIE AUGSBURG
DIALOG PARTIZIPATION INKLUSION
Die Sponsoren der Interkultuellen Akademie Augsburg

ORIENT UND OKZIDENT TEIL I

Christentum im Nahen Osten
Veranstaltungsreihe Herbst 2005 Bereits der 1. Baustein der Interkulturellen Akademie Augsburg „Einbürgerung des Islam in die europäische Zivilgesellschaft?“ beschäftigte sich mit dem Verhältnis der säkularen Wirklichkeiten im demokratischen „Christlichen Abendland“ und den Voraussetzungen und den Potentialen zur Integration der größten Religion aus dem „Muslimischen Orient“ und ihren 3,2 Millionen Gläubigen in Deutschland. Ging es in der ersten Tagung um die Integration des Islam in Deutschland, so behandelt die Reihe „Christentum und Orient“ die Geschichte und die aktuelle Situation der christlichen Kirchen und ihrer Gläubigen als kulturell-ethnisch-religiöse Minderheiten im „Muslimischen Orient“, der, so wie Europa auch, stets religiös, ethnisch und kulturell heterogen war und ist.

Den vereinfachten Stereotypen vom „Christlichen Abendland“ und vom „Muslimischen Morgenland“ und den Klischees von den jeweils homogenen und kulturell-religiös getrennten Blöcken „Europa“ und „Naher Osten“ werden im Rahmen der Reihe „Orient und Okzident“ das komplexere Bild der historischen und aktuellen Verflechtungen der beiden Kulturräume gegenüber gestellt.

Die Veranstaltungsreihe Christentum und Orient wurde innerhalb der Interkulturellen Akademie Augsburg durch den Mesopotamien Verein initiiert und entwickelt, um auf die eigene Herkunft hinzuweisen, aber auch, um von der eigenen Seite aus den interkulturellen und interreligiösen Dialog engagiert, sachlich und offen zu führen.

Programm:

„Westkirche – Ostkirche?“
Die Globalisierung hat auch die östlichen Kirchen erfasst.
Prof. Dr. Rudolf Grulich

„Das Marienbild im Koran“
Dr. Jacques Iskandar

„Religiös-kulturelle Grenzlinien“
Herausforderungen der christlichen Gemeinschaften im heutigen Nahen Osten am Beispiel der Assyrer
Abdulmesih BarAbraham