Den vereinfachten Stereotypen vom „Christlichen Abendland“ und vom „Muslimischen Morgenland“ und den Klischees von den jeweils homogenen und kulturell-religiös getrennten Blöcken „Europa“ und „Naher Osten“ werden im Rahmen der Reihe „Orient und Okzident“ das komplexere Bild der historischen und aktuellen Verflechtungen der beiden Kulturräume gegenüber gestellt.
Die Veranstaltungsreihe Christentum und Orient wurde innerhalb der Interkulturellen Akademie Augsburg durch den Mesopotamien Verein initiiert und entwickelt, um auf die eigene Herkunft hinzuweisen, aber auch, um von der eigenen Seite aus den interkulturellen und interreligiösen Dialog engagiert, sachlich und offen zu führen.
Programm:
„Westkirche – Ostkirche?“
Die Globalisierung hat auch die östlichen Kirchen erfasst.
Prof. Dr. Rudolf Grulich
„Das Marienbild im Koran“
Dr. Jacques Iskandar
„Religiös-kulturelle Grenzlinien“
Herausforderungen der christlichen Gemeinschaften im heutigen Nahen Osten am Beispiel der Assyrer
Abdulmesih BarAbraham