Mit einer genial witzigen Geschäftsidee kommen die Kabarettisten Heiner Kämmer und Reiner Rübhausen in die Mühle. Sie sind die ersten "private fire fighters", immer bereit, wenn es irgendwo und in irgendeinem direkten oder übertragenen Sinne brennt und räumen als kleinstes Feuerwehr-Kollektiv der Welt auf mit Finanzkrise, Al Kaida, Pofalla und Tokio Hotel. Mit schnellen Pointen und respektloser Wort-Akrobatik attackieren die zwei Gründungsmitglieder der Kölner Stunksitzung die Lachmuskeln der Zuhörer. Die Art und Weise, mit der die beiden durchgeknallten Weltverbesserer an die Probleme der Gegenwart herangehen, ist brillant und saukomisch. „Es brennt“ - diese etwas andere Analyse der großen und kleinen Krisen der Gegenwart kann wärmstens empfohlen werden.