Catherine Le Ray - Chansonabend "Rendez-vous avec Gréco"

Sonntag, 06. November 2022
Beginn: 18:00 h
Eintritt: 20,00 € Ermäßigung verfügbar
Veranstaltungsort: Kulturhaus Kresslesmühle

«Rendez-vous avec Gréco»

Chanson-Lesung nach der Autobiographie “So bin ich eben“ und „Jujube“ und dem Repertoire von Juliette Gréco

Catherine Le Ray (Voc), Gilles Villeroy (Piano/Akkordeon)

Juliette Gréco, geboren 1927, eine der drei großen Chansonsängerinnen, starb am 23. September 2020. Jean Paul Sartre schrieb über Juliette Gréco „Die Stimme der Gréco ist wie ein warmes leichtes Licht, das mit seinem Funkenschlag die Flammen der Dichter entzünden kann“. Mit diesen Zeilen hatte Gréco überall Zutritt.

Catherine Le Ray singt die schönsten Chansons der auch in Deutschland sehr verehrten Grande Dame. Sie erinnert an das außergewöhnliche Leben der „Muse von Saint-Germain-des-Prés“, dort wo in der legendären Nachkriegszeit die „Existenzialisten“, u.a. Jean-Paul Sartre, Jacques Prévert und Raymond Queneau an ihren Stammtischen im Café Flore die ersten Chansons für Juliette Gréco schrieben. Gréco sagte „Ich verdanke Ihnen Alles“, damit meinte sie auch Autoren, Komponisten und Dichter wie Brel, Ferré, Gainsbourg, Aznavour, Trenet, Béart, Brassens und Maurice Fanon, die ihr Chansons überließen.
Catherine Le Ray begreift wie Juliette Gréco ihre Arbeit schon immer als ein Engagement, das mit der sorgsamen Auswahl ihrer Lieder beginnt.
“Ein Chanson ist ein Theaterstück, das drei Minuten dauert“, sagte Gréco.
Catherine Le Ray verbrachte ihre Kindheit im Montmartre, in einer Künstlerfamilie am Fuß des Moulin Rouge, und Ihre Jugend im Herzen von Saint-Germain-des Prés.
Sie lernte Juliette Gréco persönlich kennen und wird auch von Musikern begleitet, die für Gréco gespielt haben.

Die in Frankreich meistverkaufte Zeitung Ouest-France schreibt: “Catherine Le Ray singt mit Talent, Leidenschaft, Authentizität und Charme, […] ihre bemerkenswerte Leistung bewegt die Zuschauer, es ist ein Feuerwerk!”
“Catherine Le Ray verfügt über die Grandezza einer Operndiva, die sie mit der Koketterie einer Varieté-Dame verbindet … eine wunderbar ausdrucksstarke Stimme, reich an Gehalt und Vibrato…” (Rhein-Neckar-Zeitung)